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Klinikpartnerschaft zwischen dem
Pfalzklinikum & Neuro-Psychiatric Hospital Caraes Ndera

Klingenmünster | Deutschland & Ndera, RuandaGeschäftsführer Pfalzklinikum und Koordinator „Klinikpartnerschaft zwischen Pfalzklinikum und Ndera, Ruanda”

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Klinikpartnerschaft zwischen dem Pfalzklinikum & Neuro-Psychiatric Hospital Caraes Ndera

Klingenmünster | Deutschland & Ndera | Ruanda

“Seelische Gesundheit im Land der tausend Hügel – Same people, same problems, same solutions, but different approaches”

Paul Bomke
Geschäftsführer Pfalzklinikum und Koordinator „Klinikpartnerschaft zwischen Pfalzklinikum und Caraes Ndera, Ruanda”

Charles Nkubili
Geschäftsführer Ndera-Krankenhaus

Das Projekt

Das Projekt

Seit Juli 2017 ist das Pfalzklinikum als regionaler Dienstleister für seelische Gesundheit über das Programm „500 Klinikpartnerschaften der Else Körner-Fresenius Stiftung und des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem einzigen neuro-psychiatrischen Krankenhaus in Ruanda in Caraes Ndera, Kigali (Neuro-psychiatric Hospital Caraes Ndera, Kigali) im Rahmen des oben genannten Mottos verbunden.

Im Jahre 2016 konnte sich die Partnerschaft dank der finanziellen Unterstützung des Landes, von Führungskräften des Pfalzklinikums und vieler kleiner und großer Spenden entwickeln, verbunden mit einem Besuch im Februar 2016 in Ruanda und einem Besuch von acht Führungskräften und Experten aus Caraes Ndera im Herbst 2016.

Schwerpunkte

Schwerpunkte

Das nun laufende Projekt hat zwei Schwerpunkte. Zum einen geht es um den Aufbau gemeindepsychiatrischer Strukturen in Ruanda mit der Hilfe und der Unterstützung aus Ndera, zum Zweiten geht es aber auch um praktischen Austausch von Wissen im ärztlich—psychologischen und pflegerischen Alltag. Umrahmt wird die Kooperation durch eine fundierte strategische Planung, zu der wir bei unserem Besuch im Juli 2017 den Grundstein legen konnten.

Im Rahmen dieses ersten Besuchs von Experten des Pfalzklinikums haben wir uns sehr ausführlich gemeinsam mit den ruandischen Partnern die unterschiedlichen Bedingungen und Voraussetzungen in den Regionen im Osten, im Süden und im Südwesten angesehen. Die Eckpunkte der einzelnen Besuche können Sie einer Karte entnehmen.  >Karte öffnen

Gesundheitskompetenz

Gesundheitskompetenz

Im Mittelpunkt dieses Programmpunktes, was wir „community in Action“ nennen, standen die Besuche bei Selbsthilfeorganisationen (OPROMAMER) bzw. bei Einzelpersonen, die sich, durchaus mit der Hilfe der Regional Health Center und der Gemeinden, um die Inklusion von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen kümmern. So stehen Aktionen wie die Vergabe von Mikrokrediten, von Basisinvestitionen in der Landwirtschaft (Saatgut und Vieh) oder die Schaffung von Wohnangeboten sowie zaghafte Versuche der Stärkung der Gesundheitskompetenz im Mittelpunkt.

Aufbau von Selbsthilfe

Aufbau von Selbsthilfe

Der Aufbau von weiteren Formen der Selbsthilfe war dann auch ein entscheidender Fokus in der Strategiearbeit in der zweiten Woche im Juli. Deutlich wurde in mehreren Treffen mit der Selbsthilfegruppe OPROMAMER, dass die Regierung und das zuständige Ministerium die Arbeit dieser Organisation schätzt, aber eine nachhaltige Förderung der Selbsthilfe über das Maß an sogenannten „community health workers“ derzeit nicht möglich erscheint. Gleiches gilt auch für die freiwillige Unterstützung des psychiatrischen Krankenhauses Caraes Ndera, das durch die alleinige staatliche Finanzierung seiner Leistungen massiv eingeschränkt ist.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Die Idee besteht nun darin, durch eine angemessene finanzielle Unterstützung die administrative und politische Arbeit der Gruppe und damit auch weiterer kleinerer Aktivitäten in den Regionen das Maß an Selbsthilfe und Lobbyarbeit zu erzeugen und zu ermöglichen, so dass dann langfristig die vorhandenen staatlichen Strukturen eine finanzielle Unterstützung übernehmen. Im Kern geht es darum, aus der bisherigen ehrenamtlichen Arbeit eine anerkannte bezahlte Arbeit zu machen.

Am Ende des geplanten Projektes soll OPROMAMER in der Lage sein, neues Wissen und erlernte Fähigkeiten bei der Durchführung der Selbsthilfegruppen effizient anzuwenden – mit einem Mindestmaß an Unterstützung des Caraes Ndera Neuropsychiatric Hospital. Wir nehmen außerdem an, dass OPROMAMER im Verlauf des Projekts Partnerschaften mit den Behörden vor Ort knüpft und dadurch Zugang zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten erhält.

Die nächsten Schritte

Die nächsten Schritte

Zu den nächsten Schritten im Projekt gehört die Entwicklung eines Wohnheims für Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen im Caraes Ndera Neuropsychiatric Hospital in Zusammenarbeit mit den Barmherzigen Brüdern (Brothers of Charity), das in Kigali eröffnet werden soll. Grund hierfür ist die stetige Überbelegung von 122 %, mit der sich das Caraes Ndera Neuropsychiatric Hospital konfrontiert sieht. Das geht aus dem Krankenhausbericht 2017 hervor. Die hohe Belegungszahl rührt daher, dass viele Patienten mit chronischen psychischen Erkrankungen länger im Krankenhaus verweilen. Ziel des geplanten Wohnheims ist es, den Patienten Übergang vom Leben im Krankenhaus zu einem Leben in der Gesellschaft zu erleichtern und somit die Belegungszahlen im Krankenhaus zu senken.

    • April 2018: Newsletter (GIZ) Klinikpartnerschaften: Bewerbung für Förderung vom 16.04 bis 11.06.18 möglich
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    • Dezember 2017: Von Ruanda in die Klinikapotheke Klingenmünster
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    • Dezember 2017: Gesundheitspolitik - Ruanda - Innovation und Prävention und wir
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    • Januar 2017: Pfälzische Gastfreundschaft begeistert
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    • Juli 2016: Deutsche Delegation berichtet: Erste Reise nach Afrika
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Partner

Neuro – Psychiatric Hospital Carries Nedra
www.caraesnderahospital.rw

Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

www.giz.de

Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz/Ruanda e.V.
Michael Nieden 
Leiter der Geschäftsstelle

http://rwa.rlp-ruanda.de

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit

www.health.bmz.de

Kontaktieren Sie uns

Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie
(Anstalt des öffentlichen Rechts)
Dienstleister für seelische Gesundheit
Weinstraße 100
76889 Klingenmünster

Tel. 0049 – (0)6349 900-1000

 

Projekt Koordinator:

Paul Bomke
Geschäftsführer Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie (AdöR)

Projekt Leitung:

Dr. Gudrun Auert
Chefärztin Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Kaiserslautern

Ihre Ansprechpartnerin:

Daniela Hauck
Assistentin des Geschäftsführers
Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie (AdöR)

Sie haben Fragen oder Anregungen zum Projekt, dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht über unser Kontaktformular. Wir setzten uns mit Ihnen in Verbindung.

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